Kartendelikte in Südafrika


03.11.2015 –

Viele Kartendelikte passieren in Südafrika, Opfer sind meist Touristen. Dabei wenden die Betrüger immer wieder die gleiche Masche an:

Sie manipulieren Geldautomaten – meist in grösseren Städten – so, dass beim Geldabheben die Karte mittels einer Schlinge, der so genannten Collet marseillaise, zurückbehalten und blockiert wird. Anschliessend bieten die Täter den Touristen ungebeten Hilfe an.

Die vermeintliche Hilfestellung führt entweder dazu, dass die Karte wieder freigegeben wird. Die Täter fordern die Opfer auf, noch einen Versuch zu starten und erspähen dabei die PIN. Anschliessend entwenden sie dem Opfer die Karte und haben so ungehinderten Zugang zum Konto des Opfers.

Oder aber die Täter verweisen die Touristen an die zuständige Bankstelle nachdem die Karte zurückbehalten und blockiert wurde. Die Täter deblockieren währenddessen die Karte und sie gerät so in die Hände krimineller Bandenmitglieder.

Während der Hochsaison (November bis Februar) werden den Schweizer Finanzinstituten täglich mehrere Kartenbetrüge aus Südafrika gemeldet. Seien sie deshalb vorsichtig! Lassen Sie sich beim Geldabheben oder beim Bezahlen mit der Karte nicht beobachten und von niemandem ablenken oder helfen.

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